Gauerbach, Lingen

Das Bürgerzentrum ist zentraler Anlauf- und Treffpunkt für alle Gauerbacher/innen.

Ob Kinder, Väter, Mütter, Jugendliche und Senioren, Vereine, kirchliche und andere Gruppen, Abordnungen der Stadt Lingen, des Ortsrates Laxten – jeder, der im Gauerbach an gemeinsamen Aktionen interessiert ist, ist hier im Hause herzlich willkommen.

Bürgerzentrum Wohnpark Gauerbach e.V.

Das Haus wurde in den Jahren 1996 und 1997 errichtet und am 22.05.1997 eingeweiht.

Der Förderkreis Wohnpark Gauerbach e.V.  ist für die Verwaltung zuständig. Dank dieser Führung und der außerordentlich guten Pflege durch unsere Raumpflegerin, unseres Hausmeisters und unserer grünen Männer ist es auch heute noch fast als neuwertig zu bezeichnen und ein echtes Vorzeigeobjekt.

Kuratorium

Das Kuratorium des Bürgerzentrums besteht aus 5 Organisationseinheiten.

1. Stadt Lingen

2. Ortsrat Laxten

3. Katholische Kirche St. Josef

4. Evangelische Johannes-Kirche

5. Förderkreis Wohnpark Gauerbach e.V.

Kuratorium Bürgerzentrum

Die Vertreter des Kuratoriums bei der Verabschiedung des langjährigen Vorsitzenden Josef Knese (Mitte).  Weiter v. links: Klaus Herbers – kath. Kirchengemeinde St. Josef, Sabine Zeilinger – 1. Vors. Förderkreis, Julia Kessler – evangelische Johanneskirche, Stefan Altmeppen – 1. Stadtrat Stadt Lingen, —  Maria Schärf – Verwaltungsleitung Bürgerzentrum, Karl-Heinz Schwarz – stellvertr. Ortsbürgermeister Laxten, Frank Hürländer – Schriftführer, Volker Bührs – 2. Vors. Förderkreis 

Das Kuratorium legt die Regeln für die Nutzung des Bürgerzentrums fest.

Die Mitglieder des Kuratoriums (Stadt Lingen, Ortsrat Laxten, Kath. Kirchengem. St. Josef, ev. Kirchengemeinde Johannes, Förderkreis Wohnpark Gauerbach e.V.) sorgen mit ihren Beiträgen nach einem festgelegten Schlüssel für die Unterhaltung des Hauses.

Das Tagesgeschäft und die Verwaltung des Hauses ist dem Förderkreis Wohnpark Gauerbach e.V. übertragen worden. Der Förderkreis tritt hierbei sozusagen als Pächter der Einrichtung auf.

Das Budget und die finanziellen Ein- und Ausgaben für das Bürgerzentrum werden komplett getrennt zum Haushalt des Vereins abgewickelt. Der Förderkreis gibt jährlich einen Rechenschaftsbericht beim Kuratorium ab.

Foyer

Bürgerzentrum Foyer

Mit dem Aufruf:

„Häuser und Bäume, verschieden und doch ähnlich, sollen die Lebenswelt von Menschen, die individuell und doch in Gemeinschaft leben, symbolisieren. Das Kreuz inmitten steht für die christliche Grundhaltung und Orientierung.“

wurden alle Gauerbacher – ob groß oder klein, ob jung oder alt – aufgefordert, sich an der Gestaltung der Ton-Relief-Wand zu beteiligen. Sie bildet heute einen ersten, großartigen Blickfang im Foyer unseres Bürgerzentrums.

Die Resonanz zur Mitgestaltung war riesig.

Entstehungsgeschichte des Bürgerzentrums

Eine erste Besprechungsrunde, um Möglichkeiten für die Jugend- und Erwachsenenarbeit zu erörtern, fand im Kellerraum des Kindergartens St. Ludger im Jahr 1984 statt. In den Folgejahren wurde die Thematik in unterschiedlichen Arbeitskreisen und Arbeitsgruppen in unterschiedlichen Zusammensetzungen diskutiert. Die Notwendigkeit, weitere Räume für Jugend- und Erwachsenenarbeit zu schaffen, wurde schon sehr früh erkannt.

Es wurde zunächst eine Begegnungsstätte in Trägerschaft der Katholischen Kirche vorgeschlagen, was aber nicht die Zustimmung des Generalvikariats in Osnabrück fand.
So musste ein neues Modell und ein anderer Träger gefunden werden.
Deshalb stellte der Förderkreis am 27.01.1990 einen Antrag an den Ortsrat Laxten zur Errichtung eines Hauses der Verbände und Vereine.
Der Ortsrat Laxten hat in seiner Februarsitzung des Jahres 1990 dem Antrag positiv entsprochen und an die übrigen städtischen Gremien weitergeleitet. In der Planungsausschusssitzung der Stadt Lingen am 28.02.90 wurde mehrheitlich der Beschluss gefasst ein Nutzungskonzept für ein Gemeindezentrum zu entwickeln.

Sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche hatten um eine Beteiligung an der Planung und der späteren Nutzung gebeten.
Die letzte Feinplanung erfolgte mit dem Generalvikariat der kath. Kirche, dem Kirchenvorstand und der KFD Gauerbach am 01.12.94, die Erörterung mit der evangelischen Johannes-Kirchengemeinde am 16.12.94.

Am 23.05.95 hat der Verwaltungsausschuss der Stadt Lingen die Planungen und die Nutzungsentwürfe anerkannt und damit grünes Licht zum Baubeginn gegeben.

Die Baugewerke wurden ausgeschrieben, vergeben und an einem regnerischen Märztag, am 06.03.96 konnte der 1.Spatenstich vollzogen werden. Am 08.11.96 wurde der Richtkranz aufgehängt.

Am 26.02.97 wurde zwischen der Stadt Lingen einerseits und dem Förderkreis Wohnpark Gauerbach e.V. andererseits, der Vertrag zur Nutzung des Bürgerzentrums am Jägerplatz geschlossen. Der Förderkreis führt das Haus, welches von allen am Gemeinwohl ineteressierten Personen und Gruppen im Gauerbach genutzt werden kann.
Der Förderkreis hat am 24.03.97 weiterhin Verträge mit dem Ortsrat Laxten, der katholischen Kirchengemeinde St. Josef und der evangelischen Johannes-Kirchengemeinde abgeschlossen.
Die Folgekosten des Hauses für Heizung, Strom, Wasser, Versicherungen, Grundsteuer, Personal, Reparaturen usw. teilen sich die zu einem Kuratorium zusammengeschlossenen Nutzer: Stadt Lingen, Ortsrat Laxten, katholische Kirchengemeinde St. Josef, evangelische Johannes-Kirchengemeinde und Förderkreis Wohnpark Gauerbach e.V.
Am 22. Mai 1997 wurde das Bürgerzentrum in einer feierlichen Festveranstaltung eingeweiht.